Gemeindewandertag 21. 8. 2016

Gemeindewandertag

Herzliche Einladung zum Gemeindewandertag für Groß- und Klein am kommenden Sonntag, 21.8. 2016!
Beginn ist um 10.00 Uhr mit einem Kurzgottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche Neustadt. Auf leichtem Weg sind wir rund um Neustadt unterwegs bis ca. 16 Uhr. Bitte feste Schuhe und angemessene Kleidung tragen! Verpflegung bitte individuell regeln. Am Ende wird im Pfarrgarten gegrillt.

Gemeinde- und Erntedankfest am Sonntag, 25.9.2016

»Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt«

Liebe Freunde und Mitglieder unserer Kirchgemeinde,
unser Gemeindefest im September steht in diesem Jahr unter dem Motto »Ein Schiff, das sich
Gemeinde nennt«. Eine Anregung ist für das Vorbereitungsteam das gleichnamige Lied.
Jeder erlebt unsere Gemeinde anders, deshalb sollt Ihr zu Wort kommen. Es gibt vier Fragen,
auf die wir jeweils eine kurze Antwort erbitten.
Die Antworten bitte bis zum 31. August 2016 im Pfarramt abgeben.
Vielen Dank fürs Mitmachen!
Fragen:
1. Wo seht Ihr Euch im »Schiff Gemeinde«?
2. Was fehlt aus Eurer Meinung nach auf dem »Schiff Gemeinde«?
3. Was ist Euch wichtig an diesem Schiff?
4. Warum seid Ihr mit diesem Schiff unterwegs
»Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt«

Christenlehre, Konfirmanden und Jugend im neuen Schuljahr

Christenlehre Neustadt Klasse 1 – 4 Diakon Görner
Montag, 15. August 2016, Kl. 1 und 2: 15.00 Uhr – 15.45 Uhr
Montag, 15.August 2016, Kl. 3 und 4: 16.30 Uhr – 17.15 Uhr
Powerkids Mädchen und Jungen Klassen 5 und 6, Diakon Görner
ab Mittwoch, 24. August 2016
17 Uhr – 18.30 Uhr, »Schafstall« im Pfarrhaus, Kirchplatz 2 – immer mittwochs
Konfirmandenunterricht 7. Klasse, Diakon Görner
ab Dienstag, 9. August 2016
16.30 Uhr – 17.30 Uhr, »Schafstall« im Pfarrhaus, Kirchplatz 2
Konfirmandenunterricht 8. Klasse, Pfarrer Schellenberger
ab Dienstag, 30. August 2016
16.30 Uhr – 17.30 Uhr, Kirchgemeindehaus, Hospitalstraße 2
Jugendarbeit/Junge Gemeinde
ab Freitag, 12. August 2016
»Schafstall« im Pfarrhaus, Kirchplatz 2
Junge Gemeinde: freitags 19.30 – 23 Uhr
Jugendchor im Kirchgemeindehaus mit Kantorin Sirrenberg:
ab Freitag, 12. August 2016, 18.00 Uhr

Andacht

Wieder staunen lernen

Frühere Generationen kannten dieses Geheimnis noch nicht; aber jetzt hat Gott es seinen Aposteln und Propheten durch seinen Geist enthüllt. (Epheser 3,5)
Ich genieße einen Moment bei meinen Töchtern besonders: Wenn sie etwas zum ersten Mal sehen! Da bleibt der Mund offen stehen und die Augen werden weit aufgerissen! Boah! Ist das toll!
Zum ersten Mal auf im neuen Kleid. Zum ersten Mal fliegen. Wahnsinn! Kindliches Staunen ist etwas Herrliches! Ich befürchte, wir haben es verlernt. Und ich befürchte auch, dass das Neulernen des Staunens eine wichtige Zutat für einen lebendigen, fröhlichen Glauben ist. Ja, ich gehe darüber
hinaus: Für ein Leben mit Perspektive Ewigkeit – und nicht Dunkelheit. Der Apostel Paulus spricht vom Evangelium als Geheimnis! Dem wohl größten Geheimnis der Welt. Wir dürfen es in Besitz nehmen und
werden doch die gesamte Lebenszeit und bestimmt auch die Ewigkeit damit zu tun haben, Gott immer weiter zu entdecken. Jesus spricht ja selbst davon, dass sein Geist uns weiter hinein führt in die Wahrheiten und Offenbarungen des Lebens mit ihm! Ist das spannend? Absolut!
Dabei sind in Christus alle Geheimnisse verborgen und wer mit ihm lebt, der darf sie enthüllen – Stück für Stück. Was wäre das für eine Perspektive auf die Urlaubszeit, ein neues Lebensjahr, einen Lebensabschnitt, der vor einem liegt oder einfach nur: auf einen neuen Tag? Da wartet ein Geheimnis, ein Abenteuer! Kein gefährliches Niemandsland – sondern »nur« das Universum, aber eben mit dem wilden, aber sicheren Gott im Zentrum. Dieses Geheimnis ist so umfassend, so tief, so weit, dass es ein Leben lang spannend bleibt! Es ist Zeit, neu Staunen zu lernen. Es verändert die Perspektive. Boah! So will ich durchs Leben gehen. Mit offenem Mund. In der Sommers- und Urlaubszeit gibt es dafür hoffentlich viele gute Gelegenheiten!
In diesem Sinne wünsche ich eine frohe und gesegnete Sommerzeit und einen wunderschönen
Urlaub!
Mit herzlichen Grüßen, auch im Namen aller Mitarbeiter und Kirchvorsteher, Ihr/Euer Pfarrer Sören Schellenberger

Unterm Kirchturm ist was los…

Gemeindewandertag 21.08.2016

»Bewahrung der Schöpfung« ist Auftrag Gottes an die Menschen, abgesehen davon ist der behutsame Umgang und die Verwendungen der uns anvertrauten Gaben von Mutter Natur eine elementares Anliegen. Um diesem gemeinsamen Interesse Raum zu geben und den Austausch zu fördern, planen
wir am 21.08.2016 zusammen mit unserer Evangelischen Grundschule einen Wandertag.
Wildkräuter die uns begleiten sind außerordentlich reich an Vitalstoffen, wichtigen Heilsubstanzen und bieten eine Fülle besonderer Aromen. Überall kann man sie finden. Sie wachsen auf Wiesen und Wegrändern, in Gärten, Parkanlagen oder im Wald – und sind damit in der Natur in großer Auswahl frei verfügbar. Sie sind robust und anpassungsfähig und werden selten von Insekten oder Pilzen befallen. Jahrtausende lang waren Wildpflanzen Nahrung und Medizin zugleich. Goethe stellte passend fest, »Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen, Als dass sich Gott-Natur ihm offenbare?
Wie sie das Feste lässt zu Geist gerinnen, Wie sie das Geisterzeugte fest bewahre.«. Auch in der Volksmedizin haben die Wildpflanzen einen festen Platz erobert, wenngleich der Mensch im 21. Jahrhundert langsam erst zu den Wurzeln zurück findet. Seit vier Jahren beschäftige ich mich mit Wildkräutern und lerne immer mehr dazu. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen mein einfaches Wissen in der Wanderung vermitteln, wobei wir uns allerdings auf bekannte und für jeden auffindbare Wildkräuter beschränken möchten. Ich lade Sie recht herzlich ein, mit mir die Natur zu erleben und
ehrfurchtsvoll zu betreten. Wir beginnen mit einem kurzen Gottesdienst 10.00 Uhr in der St.-Jacobi-Kirche und beenden den Ausflug mit leckeren Grillwürsten.
Herzlichst Ihre Kerstin Reinhardt

 

Gemeinde-Ausflug am Mittwoch, 31.8.2016 mit Steglich-Reisen nach Panschwitz-Kuckau und Kamenz
Wir fahren mit dem Bus nach Panschwitz-Kuckau und bekommen eine Führung in der Klosteranlage. Die Besichtigung der Schatzkammer ist dabei einer der Höhepunkte. Mittagessen gibt es im Klosterstübel«. Danach fahren wir nach Kamenz und werden durch das einzigartige Sakralmuseum geführt. Anschließend trinken wir Kaffee in der Hutberggaststätte. Die Rückfahrt führt uns über Rosenthal mit der bekannten Wallfahrtskirche und Ralbitz mit dem einmaligen Friedhof.
Abfahrt: 9.00 Uhr Langburkersdorf
Ankunft: ca. 18.30 Uhr
Preis pro Person: 47 €
Anmeldung bitte bis 20.8.16 im Evangelischen Pfarramt

Der Kirchenvorstand und die Mitarbeiter informieren

Gottes Segen
Am 18. Juni gaben sich in der St.-Jacobi-Kirche unser Mitarbeiter Jörg Bennies und Britta geb.
Conrad das Ja-Wort für ein gemeinsames Leben. Wir wünschen ihnen Gottes reichen Segen,
seinen Schutz und Hilfe in guten wie in schweren Tagen.

Ebenfalls in unserer Kirche fand die Taufe von Tanja Helene Beatric Kaeding statt. Sie ist die
kleine Tochter unserer Mitarbeiterin in der Kindertagesstätte »Unterm Himmelszelt« in Langburkersdorf.
Wir wünschen ihr und ihren Eltern Gottes Segen.
Urlaubszeit // Pfarrer
Pfarrer Schellenberger: 2. Juli bis 22. Juli 2016
Urlaubszeit Pfarrer Prüfer: 24. Juli bis 6. August 2016

 

In der Woche vom 27.6. bis 1.7.16 werden im Kirchgemeindehaus der Saal, die Küche und
die Toiletten renoviert. Die Wände erhalten einen neuen Farbanstrich und der Fußboden wird
abgeschliffen und neu versiegelt.
Der Bauantrag für das Diakonat wurde genehmigt. Nun werden die nötigen Vorbereitungen getroffen und dann kann die dringend erforderliche Sanierung beginnen.

 

Nachgedacht

Gott sei Dank, es ist Sonntag

»Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat
des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter,
dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.«

2. Mose 20, 9-10

 

Warum feiern Christen den Sonntag und nicht den Samstag?

Die ersten christlichen Gemeinden feierten zusätzlich zum Sabbat den darauf folgenden
ersten Tag der Woche als »Tag des Herrn«, um sich an die Auferstehung Christi zu erinnern.
Jeder Sonntag lässt sich als ein kleines Osterfest verstehen. Im 4. Jahrhundert wurde das Gebot der Sabbatruhe dann auf den Sonntag übertragen. Seitdem ist er ein christlicher Feiertag.
Seit wann ist der Sonntag ein geschützter Ruhetag?
Schon der römische Kaiser Konstantin I. erklärte im Jahr 321 den Sonntag zum allgemeinen
Ruhetag, an dem viele Arbeiten und Rechtsgeschäfte untersagt waren. Von dort bis zum arbeitsfreien Sonntag im modernen Sinne war es aber ein langer Weg. Noch im 19. Jahrhundert wurde, bedingt durch die industrielle Revolution, bis zu achtzehn Stunden an sieben Tagen in der Woche gearbeitet.
Erst 1891 wurde die Sonntagsarbeit durch ein Gesetz in Deutschland verboten. Seit 1919 ist
der Sonntag als Tag »der Arbeitsruhe und seelischen Erhebung« verfassungsmäßig geschützt.
Wann beginnt der Sonntag?
Der Sonntag wird auch in Neustadt am Sonnabend um 18.00 Uhr eingeläutet. Der Zeitpunkt hat damit zu tun, dass auch der jüdische Sabbat bereits am Vorabend beginnt. Um den Sabbat feierlich zu begrüßen, versammelt sich die Familie bei Sonnenuntergang um einen gedeckten Tisch und entzündet die Sabbatleuchter.

 

7 gute Gründe, den Sonntag zu feiern …

 

Taktschlag des Lebens Sonntage tun gut. Sie entsprechen dem menschlichen Bedürfnis
nach regelmäßiger Auszeit und Erholung. Sonntage geben der Zeit einen Takt. Durch sie entsteht
der Rhythmus der Woche. Sie sind Ruheinseln für die Seele: Gelegenheit zum Innehalten
und Kraftschöpfen.
Eine Pause für den Alltag »Ohne Sonntage gibt es nur noch Werktage« – so lautete ein berühmter
Slogan der Evangelischen Kirche. Dieses Motto bringt es auf den Punkt: Sonntage
unterbrechen den Alltag und schenken den Menschen freie Zeit – ohne Beruf, Schule oder
andere Alltagspflichten.
Entschleunigung des Lebens Der Sonntag ist dafür da zu tun und zu lassen, was einem gefällt.
Viele Menschen mögen es, sonntags lange auszuschlafen und gemütlich zu frühstücken.
Andere nutzen den Tag für einen Ausflug ins Grüne, für Sport oder Kultur. Am Sonntag kann
man auf andere Gedanken kommen, sich am Leben freuen und die Seele baumeln lassen.

 Freiheit beanspruchen Sonntags frei zu haben, ist ein wichtiges Stück menschlicher Freiheit.
Am Sonntag sind die Menschen frei von den Ansprüchen der Arbeits- und Geschäftswelt, frei
von Leistungsdruck und Konsumzwang. Am Sonntag geht es nicht um Kaufen und Verkaufen,
sondern er ist ein Tag auch für die Dinge, die sich nicht rechnen.
Gottesdienst feiern Das Läuten unserer Glocken erinnert daran: Der Sonntag ist eine Zeit
für Gott, ein Tag, sich auf sich selbst und den Glauben zu besinnen. Für uns Christen bildet
der Gottesdienst den Mittelpunkt des Sonntags und verleiht diesem Tag seine besondere
Schönheit und Tiefe. Die Kirchentüren stehen auch am Sonntag für alle Menschen offen. Der
Gottesdienst ist eine Chance, seine Bitten und Wünsche vor Gott zu bringen, Orientierung zu
finden und sich von der Botschaft der Bibel trösten zu lassen.
Gottes Geschenk »Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von
allen seinen Werken, die er geschaffen und gemacht hatte.« (1.Mose 2,3)
Gott ruhte nicht, weil er erschöpft war, sondern um seine Schöpfung zu vollenden. Der Sonntag
ist ein Geschenk, das Gott uns Menschen macht, ein »gesegneter Tag«, ohne den die Schöpfung
unvollständig wäre.
Zeit für Familie und Freunde Familie, Kinder und Eltern, Partner und Freunde finden am
Sonntag Zeit füreinander. Es ist der Tag für Gespräche, ein gutes Sonntagsessen oder einen
Sonntagsausflug. Was sonst zu kurz kommt, hat hier seine Zeit. Der Sonntag schafft auch die Möglichkeit, die Gemeinschaft in der Gemeinde zu pflegen.

 

Evangelische Grundschule Hohwald

Bald sind wir die Großen und dann kommen …

Aufregung herrscht derzeit bei den Jungen und Mädchen der dritten Klasse. Sie dürfen
ab August die Schulanfänger beim Lernen als Paten unterstützen. Gemeinsam werden sie
Teile des Wochenplanes erfüllen, lesen üben und den Schüler der ersten Klasse bei den
Hausaufgaben helfen. Im Vorfeld ist viel vorzubereiten. Zuerst bastelten die Schüler Patengeschenke und Glückwunschkarten. Anschließend sammelten sie Ideen für das Schuleingangsprogramm.
Alle wollten eine Aufgabe übernehmen. Es wurden Gedichte und Lieder gesucht, gefunden und verteilt. Höhepunkt sollen die Boomwhackers bilden. Wie werden sie wohl in der Kirche klingen?
Naja, bei den Jüngsten herrscht auch schon eine gewisse Aufregung. Als Frau Hoffmann beim Sommerfest am 17.06 2016 im Kindergarten »Unterm Himmelszeit « auftauchte, wurde sie von den
Schulanfängern sofort wiedererkannt. Alle freuen sich auf den großen Tag am 6. August.
Doch jetzt freuen sich alle Kinder erst einmal auf die wohl verdienten Sommerferien.

Unterm Kirchturm ist was los…

Liebe Kirchgemeinde, ich heiße Ronja Knorre und möchte ab dem 22.8. ein vierwöchiges Praktikum in
der St.-Jacobi – Kirchgemeinde in Neustadt beginnen. Seit meiner Kindheit spiele ich Klavier und singe
im Chor. In Dresden habe ich zunächst Musik studiert (Lehramt) und im September vergangenen Jahres eine Ausbildung zur C -Kantorin an der Kirchenmusikhochschule angeschlossen. In meinem Heimatort Neukirch/L. konnte ich bereits Erfahrungen mit dem Orgelspiel im Gottesdienst sammeln.
Nun bin ich gespannt auf weitere Aufgaben in der praktischen Arbeit der Kirchenmusik. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und meiner Mentorin Frau Dr. Sirrenberg!

 

 

« Older Entries